Selb,
Tag 2: 10.09.2011
Obiger
Spruch trifft weder für das Festival Mediaval, noch auf den
Wettbewerb um den

Goldenen Zwerg zu. Bei welchem Festival gibt es schon eine
solch
tolle Möglichkeit sich vor Publikum zu präsentieren
um einen
Festivalauftritt auf einer großen Bühne im

nächsten Jahr zu bekommen. Und wenn die Bands dann
noch so
gut sind , wie an beiden Tagen, dann wertet das das Festival noch
zusätzlich auch musikalisch auf.
SarSel
Da der Kampf um den Goldenen
Zwerg im Bereich Spielmann glücklicherweise vor dem ersten
Konzert auf der Burgbühne losging hatte ich die Gelegenheit
wenigstens 2

Bands ziemlich
ausführlich zu hören. Den Anfang machte das Duo
SarSel , der Bandname ist zusammengesetzt aus den Namen der 2
Musikerinnen Sarah Tepez

und Marena Selena Avila, die
nun seit 2009 zusammen Musik machen. Eigentlich war

schon vor Beginn der
Vorstellung ziemlich klar , dass die 2 keine Chance haben zu gewinnen.
Ein Keyboard im Bereich Spielmann , schwierig. Trotzdem passten die 2

ganz toll zum Festival, denn
wie schon erwähnt versucht man ja musikalisch eine

große Bandbreite
zu bieten und zu bieten haben die 2 Mädels wirklich etwas. Vor
allem stimmlich konnte Sängerin Sarah Tepez wirklich
begeistern.

Schade , dass sich die 2 gleich nach dem
Festival getrennt haben und so heißt es nun Keyboarder oder
Keyboarderin gesucht.
Fremitus
Mit Fremitus ( lateinisch
für Brausen, Rauschen oder dumpfes Getöse)
stand
danach

der spätere
Gewinner des goldenen Zwergs auf der Bühne. Die Band aus der

Umgebung von Krefeld macht
nun seit 2007 Musik und war schon auf allerlei

Mittelaltermärkten
vertreten. Ihr Repertoire sind teils traditionelles Liedgut und teils

selbst geschriebene Songs ,
die man gutgelaunt dem Selber Publikum präsentierte.

Und zwar nicht einfach durch
runterspielen sondern durch Interaktion mit dem

Publikum,
lustigen Ansagen und einem wirklich unterhaltsamen Auftritt. Wer sie
verpasst hat - kein Problem - beim Festival 2012 werden sie die
große Bühne rocken und darauf kann man sich wahrlich
freuen.
Attonitus

Den Auftakt auf der
Burgbühne am Samstag bei strahlendem Sonnenschein machte

dann Attonitus aus Flensburg.
Auch Attonitus haben mit "Opus II-von Lug und Trug ein

neues Album herausgebracht,
wie der Name schon vermuten lässt CD Nummer 2.

Attonitus sind die Gewinner
des Goldenen Zwergs 2010 im Bereich Mittelalter-Rock

und nützten die
Chance als Gewinn im Line-Up des Hauptprogramms 2011 zu spielen

bravourös. Die junge
Truppe sorgte gleich von Anfang an mächtig für
Stimmung und

spätestens jetzt
hat man wohl die letzten Langschäfer des nahem Zeltplatzes wach

bekommen. Und so scharten
sich immer mehr Leute um die Bühne und versuchten die

müden Glieder zu den
treibenden Mittelalterrock von Attonitus in Schwung zu bringen,

was aufgrund der
Bandqualität sicher nicht allzu schwierig war. Auch bei
Attonitus

sieht man eine deutliche
musikalische Weiterentwicklung, so dass man eigentlich

sicher sein kann, dass dies
nicht der letzte Auftritt in Selb gewesen
war. Und da der

Sound von Attonitus sehr
heavy ist, war schon zu früher Stunde Headbangen



angesagt.
Und Feuerspucken hat Attonitus inzwischen auch drauf.

Zu den Auftritten
von Omnia geht’s hier
Chiha
Ein absolutes
Kontrastprogramm gab es nach dem Auftritt von Omnia auf der
Burgbühne. Chiha aus Tunesien gaben in Selb ihre
musikalische Visitenkarte ab.

Allein daran, dass der
tunesische Präsident Habib Burgeba der Dame den Ehrennamen
"Wafa Khaldia" gab, was so viel heißt wie "die ewige Treue"
und als erste Sängerin am Palast in Karthago
beschäftigte sagt viel über die Wertschätzung

und die Anerkennung aus, die
der Dame in ihrer Heimat entgegengebracht wird. Der Name Chiha ist
übrigens eine Heilplanze und hat mit dem spanischen Wort Chica
logischerweise gar nichts zu tun. Auch sie lebt nun seit dem Jahre 2000
in Deutschland , ebenfalls in Berlin.

Für Chiha gilt das
gleiche, was ich auch schon zum Auftritt von Hanan El Shemouty aus
Ägypten geschrieben habe. Für Deutsche Ohren
zumindest für meine ist die Arabisch-Europäische
Popmusik mit ziemlich durchdringenden Frauengesang eher

gewöhnungsbedürftig.
Das dachten sich scheinbar dann doch viele Festivalbesucher, so dass
die Zahl an Zuhörern relativ überschaubar war. Die
hatten aber sicher an der Ausnahmesängerin und ihrer Kunst des
Nubat-Gesangs richtig Freude.

Des
Königs Halunken

Nach der Verleihung des
Goldenen Zwerg an die Band Fremitus stand der Auftritt Des

Königs
Halunken an. Die waren auch schon einmal zu Gast in Selb und hatten
leider

ihre "Merchandise Tussi"
(Ansage der Band beim damaligen Auftritt) nicht

mitgebracht. Das ist
übrigens ein Skandal, bin ich doch mit ihr seitdem richtig gut

befreundet. Ein wunderbarer
Mensch, aber das nur ganz nebenbei.

Des Königs Halunken
sind die Vorzeige -Mittelalterband aus der Schweiz. Ob sie

inzwischen immer noch die
einzigen sind , wie vor einigen Jahren darf bezweifelt

werden. Sie sind sicher aber
die besten und das haben sie wirklich eindrucksvoll in

Selb unter
Beweis stellen können. Sie haben sich klar weiterentwickelt,
der damalige

Schlagzeuger ist als neuer
Sänger ebenfalls ein Volltreffer und für eine
unterhaltsame

Show sind sie immer gut.
Einzig eine hübsche Frau täte der
Männerbande sicher

optisch auf der
Bühne noch gut, um die niederen Triebe der Männer wie
z.B Wolllust

zu befriedigen. Ansonsten
lässt der Auftritt aber keine Wünsche offen, des
Königs

Halunken sind im Line-Up von
Selb bestens
aufgehoben. Und auch für die Band sollte

sich die weite Anreise aus
der Schweiz gelohnt haben, ein begeistertes und

amüsiertes Publikum
geizte nicht mit Applaus und Jubel-Rufen. Und so konnte man

mit der
Märchen-Rockshow des König und seines verlausten
Hofstaats, wie es so

schön auf der
Homepage steht bestimmt viele neue Fans gewinnen können
.

Nun gibts noch ein paar
Bilder von einem Auftritt mit Biss.













Action gabs nicht nur auf der Bühne



Troll
Bends Fir

Danach kam auf der
Burgbühne der Auftritt von Troll Bends Fir, eine der
für mich

größten
Überraschungen des Festivals. Ich hatte zuvor den Namen noch
nie gehört,

bin allerdings wie man ja
auch auf der Homepage sieht, kein ausgewiesener

Mittelaltermusik-Experte.
Trotzdem denke ich, dass den wenigsten der Name ein

Begriff war, sicher bin ich
mir aber, dass viele Zuhörer die Band sehr gut im

Gedächtnis behalten
haben. Jetzt möchte ich einmal das Programmheft zitieren. Dort

stand zu lesen "Keiner
bleibt desinteressiert, wenn er diesen lustigen, lebensfrohen

Melodien kombiniert mit
Texten über göttlich schaumige Getränke oder
lustigen

Geschichten über
Helden der skandinavischen und europäischen heidnischen

Mythologie hört".
Nicht nur nicht desinteressiert, die Musik geht gnadenlos vom Ohr

ins Bein, nicht ohne den
Kopf und das Auge auszulassen. Denn gerade für das Auge

hat der charismatische
Sänger mit seinen Grimassen und die Leidenschaft der

Sängerin am Micro
gewaltig etwas zu bieten.

Passend zu der bierseeligen
Musik der Band gibt es mit dem Titel Oktoberfest

natürlich auch
gleich einen Song über das "Mekka" der Bierliebhaber. Sie
selbst

bezeichnen ihre Musik als
Bier-Folk bzw. Humpa-Metal. Vor allem den

Wechselgesang von Troll und
Jethra find ich besonders reizvoll. Der Auftritt machte nicht nur
mächtig

Spaß
sondern auch Lust auf mehr, ganz viel mehr. Hoffentlch sehr bald beim

Festival Mediaval oder noch
besser noch früher irgendwo auf Tour einigermaßen in

meiner Nähe.

Von den furiosen Russen und den
leidenschaftlichen Musikern gibts nun auch

weitere Bilder







Partystimmung pur im Publikum

das ist definitiv nicht der Drummer aus der Muppet-Show


kein Wunder das dem Publikum bei soviel Leidenschaft der
Mund offen stehen bleibt



Unsere Zaungäste konten zwar die Musik
hören aber nicht die tolle Show sehen




ich liebe das Foto


Headbangen bei den Trollen-kein Problem













DAs ist nicht die Polonäise zu "an der
Nordseeküste"




Daemonia
Nymphe

Die nächste Band auf
der Schloßbühne konnte beeindruckend den Beweis
antreten,

dass aus Griechenland nicht
nur ständig schlechte (Wirtschafts-) Nachrichten kommen,

sondern auch durchaus
reizvolle Musik. Nach dem Powerauftritt von Troll Bends Fir

war der ruhige, esoterische
Auftritt der Griechischen Band Daemonia
Nymphe ein

krasses Kontrastprogramm.
Aber gerade das ist auch das Schöne am Festival

Mediaval, die vielen
unterschiedlichen Arten Musik und die rassanten Stilwechsel von

Auftritt zu Auftritt. Das
mit der griechischen Band muss man übrigens relativieren ,

denn eine der beiden
Sängerinnen kommt aus England, wie ich vor dem Konzert von

ihr erfahren habe. Die Musik
von Daemonia Nymphe wird gerne mit den Begriffen

Neoklassik oder Neofolk
umschrieben. Die Band wurde 1994 von Spyros Giasafaki

und Evi Stergiou
gegründet. Im Programmheft steht zu lesen, dass Giasafakis der
erste

Künstler auf der
Welt ist, der Stücke auf alten griechischen Instrumenten wie
Kithara,

Leier und Varvitos
komponiert und vorführt. Hierzu werden die Instrumente extra
von

Nicholas Brass aus
Materialien , die für die Epoche typisch sind, handgefertigt

hergestellt. Allein dies
zeigt, den hohen traditionellen Anspruch den die Band verfolgt,

entsprechend klassisch
angehaucht war auch diesmal der Auftritt. Denn nach 2009

war dies nun der zweite
Besuch von Daemonia Nymphe in Selb.

Interessierte Besucher waren
auch einige Musiker, wie man sieht.






auch die schöne Perserin Maral von Omnia war da






Die Kleine hätte auch gut auf die
Bühne gepasst.
Ignis
Fatuu

Nach den ruhigen besinnlichen
Tönen von Daemonia Nymphe sorgte Ignis Fatuu

gleich danach für
ausgelassene Stimmung beim Mittelalterfolk. Ich kann mich noch sehr

gut an einen Auftritt beim
Bardenfest in Nürnberg
erinnern, allerdings nicht im

offiziellen Programm sondern
als Straßenmusiker , wo man den vielen Zuhörern

mächtig einheizte.
Das gehört inzwischen schon zur guten Tradition der Band

unplugged aufzutreten und so
das Bardentreffen zu bereichern. Seit 2004 gibt es die

Nürnberger
Mittelalter-Rockformation nun schon und seitdem kennt die Entwicklung

nur eine Richtung. Steil
nach oben. Ignis Fatuu (lateinisch für Irrlicht) waren 2008

schon beim Festival Mediaval
dabei, damals noch recht unbekannt. Inwischen hat sich

der Bekanntheitsgrad
deutlich erhöht und man bespielt die
größten Festivals, wie z.B.

das Méra Luna und
auch beim Wacken Open
Air konnte man schon seine

musikalische Visitenkarte
unters Metal-Volk streuen. Im April diesen Jahres kam mit

"Neue Ufer" die zweite CD
heraus und sie ist wirklich jedem der mittelalterliche

Rockklänge mag sehr
ans Herz gelegt . Eine wirklich tolle Scheibe ist das geworden

und nicht nur die Scheibe
ist klasse. Auch der Auftritt in Selb war es.
Alexander

Zwingmann (Drehleier,
Dudelsack, Geige), Irene Gawlik (Dudelsack, div. Flöten,

Gesang) , Alexander Trappe
(E-Gitarre, Gesang) Volker Semmelmann (Bass) und

Robert Herold
(Schlagzeug) sind auf dem besten Weg zu den ganz großen
Nummern

der Mittelalterszene zu
werden. Kein Wunder bei der Leidenschaft und Begeisterung

mit der man dem
zuhörendem Volk (Tanz-)Beine macht. Ignis Fatuu schafft
problemlos

den Spagat zwischen der
ruhigen Balladennummer, über den tanzbaren Rocksong bis

zu Metal-Klängen.
Das ist in sich stimmig, geht mächtig ins Ohr und sorgt
für extrem

gute Laune. Und die Band mit
den ganzen jungen Musikern ist noch lange nicht am

Ende ihrer Entwicklung. Man
kann also wirklich gespannt sein, was von den

Nürnbergern noch so
kommmt, hoffentlich auch weitere Auftritte in Selb, wo sie
sicher

immer willkommen sind. Und
als Franken schon gleich.

Ein besonderes Lob verdiente
sich das Publikum, das sich von der ausgelassenen

Stimmung auf der
Bühne anstecken ließ und so herrschte
prächtige Stimmung bei

Zuschauern und Band.

Auch von Ignis Fatuu gibts
natürlich noch ein paar Fotos zuerst einmal vom

begeisterten Publikum












Versengold

Ähnlich wie Ignis
Fatuu sorgten Versengold für mächtig Stimmung im
reichlich

erschienenen Mittelaltervolk.
Die im Jahre 2003 gegründete Band ist ebenfalls

ziemlich
außergewöhnlich im Mittelalter-Musikzirkus. Sie
prägt wie kaum eine zweite

den Stil des
Mittelalter-Folks mit ihrer Verbindung zwischen der folkigen Musik und

den lustigen und kurzweiligen
Gedichten und Texten der Band. Diese muten zwar

historisch an, sind aber alle
selbst geschrieben und erdacht. Trinklieder haben im

Repertoire genauso ihren
Platz wie Balladen und auch für gesellschaftskritische

Ansätze ist
Versengold immer gut. Und wer elbisch kann, für den ist
Versengold die

Kultband schlechthin. Die 5
Musiker, die auf so schöne Namen wie Snorre, Pinto,

Hengest, Honza und Paule
hören stecken mit ihrer Fröhlichkeit so richtig an.
Und so

beginnt man vom ersten Lied
an eine Party zu feiern und allein das ist schon Spaß

hoch zehn. Zwischenrufe des
Publikums, launige Kommentare der Band, Interaktion

wird
großgeschrieben und macht allen mächtig
Spaß. Das ist eine absolute

Publikumsband die immer
wieder betont wir spielen für Euch aber die auch durch ein

mitgehendes Publikum noch an
Qualität gewinnt. Deshalb ist jeder live Auftritt noch

um Klassen besser , als die
schon guten bisher erschienen vier Alben. Ich hab das

Männerquintett das
erste Mal live erlebt und freu mich jetzt schon darauf , das

hoffentlich bald mal wieder
zu können. Gerne auch wieder in Selb, wo sie
sicher

erneut begeistert abgefeiert
werden. An Qualität gewonnen hat der Auftritt
natürlich

zusätzlich noch
durch die Gäste , wie Beatritsche, die diesmal auch zeigen
konnte,

dass sie das Spiel mit dem
Feuer meisterlich beherrscht. Zur Hochform lief leider auch

Mr. Nebel auf, entsprechend
bescheiden sehen viele Fotos aus und stehen somit im

krassen Gegensatz zu den
starken Versengold-Auftritt. Trotzdem auch da einige

weitere Bilder.

Sehr unterhaltsam, war auch zu beobachten, als die Zuhörer die
größte Freude

daran hatten, die Musiker mit den großen
Wasserbällen zu beschießen.










Vielseitigkeit ist Trumpf bei Beatritsche , toll!




















Alan
Stivell

Nach Versengold war die Zeit
für den (zumindest wenn man den

Presseveröffentlichungen im Vorfeld Glauben schenken kann)
Höhepunkt des

gesamten Wochenendes
gekommen. Alan Stivell , der Begründer des Celtic Rock,

einer der bedeutendsten
Vertreter bretonischer und keltischer Musik gab sich in Selb

die Ehre. Seit dem Bardentreffen 2007 ist er nicht
mehr
in Deutschland aufgetreten

und so ist der Festival
Mediaval Auftritt
auch aus diesem Blickwinkel heraus etwas

ganz besonderes. Es zeigt
aber
auch die Wertschätzung, die das Festival nach so

kurzer Zeit schon
in Musikerkreisen genießt. Und der höfliche,
symphatische
Bretone ,

der sein Publikum sogar in
Deutsch mit Hilfe eines Zettels
begrüßte, hatte sichtlich

Spaß bei seinem
Auftritt. Den konnte er aber auch haben, perfekt ins Licht gesetzt,

war der Auftritt gut besucht
und die Leute gingen begeistert mit.

Ich muss gestehen , dass mir
der Name Alan Stivell zuvor wirklich nichts sagte,

obwohl ich mich denk ich
schon etwas im Bereich Musik auskenne. Auch nicht der

Name Alan Cochevelou wie der
am 06. Januar 1944 in
Riom geborene Stivell

eigentlich heißt.
Sein Vater Georges Cochevelou baute die erste keltische Harfe der

Neuzeit und bereits mit 9
begann Alan Stivell darauf zu spielen. Später kam dann der

Dudelsack dazu , der
natürlich in Selb auch mit
dabei war und den er im Hintergrund

der Bühne auf einem
Podest stehend spielte. Spannend das der von der

niederländischen
Band Bots gesungene Titel "Sieben Tage lang" eigentlich ein

Bretonisches Volkslied mit
dem Titel "Son Ar Christr" (Lied vom Cidre) ist, das Stivell

bereits 1970
veröffentlichte . Spätestens als er das anstimmte war
das Publikum völlig

begeistert. Spannend ist auch
das Stivell immer wieder auch neuere Bands

musikalisch beeinflusst, so
geht z.B. der von Eluveitie gesungenen Song "Inis Mona"

auf Stivell zurück.
23 Alben , 9 goldene Schallplatten der Mann ist eine musikalische

Größe und
so ganz nebenbei baut er traditionelle und elektroakustische Harfen, ein

Musikinstrument an dem Stivel
sein Herz verloren hat. Wenn man seine Vita liest

staunt man wirklich,
Welttourneen, Auftritt in der Royal Albert Hall (die
lassen nicht

gerade jeden auftreten)
Zuschauerzahlen bis zu 80.000 Zuhörern, beeindruckende

Verkaufszahlen der CDs und
über 50 Tourneen. Was liegt da näher als beim
größten

und schönsten
Mittelalterfest in Europa aufzuspielen. Und das mit großer
Freude,

selbst Jazzfreunde konnten
sich an Stivells Musik erfreuen, war doch auch der eine

oder andere jazzige Unterton
erkennbar.

So beeindruckend wie die
Bigraphie ist, so mutig war es auch ihn als Headliner des

Samstags zu verpflichten.
Eine Band wie In Extremo hätte
besuchermäßig sicher mehr

Publikum nach Selb gezogen,
aber die kann man in diesem Jahr oft genug spielen

hören, eine
musikalische Größe seines Kalibers nur einmal in
diesem Jahr und dies in

Selb. Sehr auch zur Freude
einiger Musikerkollegen, wie die 2

z.B.die den historischen Moment dank Canon zumindest
optisch mit nach

Griechenland nehmen konnten

Auch von Stivell gibts noch ein paar Bilder









Totus
Gaudeo
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